Chapter 7: Der Preis der Gier

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Vater fälscht Schlaf, um herauszufinden, warum Nachbar jede Nacht ins Zimmer seiner Tochter schleicht – die Entdeckung war ein Betrug des Herzens

Chapter 1: Das Flüstern im Dunkeln

Chapter 2: Spuren im Schatten

Chapter 3: Das Netz der Abhängigkeit

Chapter 4: Der Schattennotar

Chapter 5: Das verlorene Erbstück

Chapter 6: Die unausgesprochene Anklage

Chapter 7: Der Preis der Gier

Chapter 8: Ein neues Morgenlicht

Der Gemeinschaftsraum war in Chaos versunken.

Die Nachbarschaft war fassungslos.

Einige Nachbarn sprangen auf, ihre Gesichter waren weiß vor Schock und Abscheu, als sie Lena und Klaus ansahen.

Andere zückten ihre Handys.

„Unfassbar!“, rief jemand.

„So etwas habe ich noch nie erlebt!“

Klaus Richter, dessen Gesicht eine Mischung aus Panik und Wut zeigte, versuchte, sich durch die Menschenmenge zu drängen.

„Ich muss hier weg! Das ist alles ein Missverständnis!“, rief er, seine Stimme war hoch und dünn.

Doch er kam nicht weit.

Einige der kräftigeren Nachbarn, die von Marias Enthüllungen zutiefst angewidert waren, stellten sich ihm in den Weg.

„Wohin wollen Sie denn?“, fragte Herr Meier, unser pensionierter Polizist, dessen Blick stahlhart war.

„Hier bleiben Sie, bis die Polizei da ist.“

Ich selbst stellte mich vor Klaus, mein Blick war fest.

„Sie bleiben hier, Klaus. Sie werden sich für das verantworten, was Sie getan haben.“

Klaus schimpfte und fluchte, versuchte, sich loszureißen, doch die Nachbarn hielten ihn fest.

Lena war immer noch zusammengekauert auf ihrem Stuhl, ihre Schultern zuckten.

Sie blickte nicht auf, nicht einmal, als die ersten Sirenen in der Ferne zu hören waren.

Die Polizei traf nur wenige Minuten später ein, gerufen von mehreren besorgten Nachbarn.

Zwei Streifenwagen hielten vor dem Bürgerhaus.

Die Beamten betraten den Raum, ihre Blicke wanderten von der aufgebrachten Menge zu den beiden gefesselten Männern und der weinenden Frau.

Maria trat vor, ihre Haltung war professionell und ruhig.

„Guten Abend, Herr Wachtmeister. Ich bin Dr. Maria Weber, Anwältin. Hier hat sich gerade ein schwerwiegender Fall von Betrug, Erpressung und der versuchten Anfechtung einer Vaterschaft abgespielt.“

Sie legte dem erstaunten Polizisten die Mappe mit den Beweisen vor: die Ausdrucke von Klaus’ Online-Aktivitäten, die eidesstattliche Erklärung des ehemaligen Opfers, die Dokumente über die Geldflüsse zu Herrn Müller und die E-Mail über den Verkauf des Familienrings.

Der Polizist blätterte durch die Papiere, sein Blick wurde immer ernster.

Er verstand schnell den Ernst der Lage.

„Herr Richter, Sie sind verhaftet“, sagte er mit fester Stimme.

Zwei Beamte führten Klaus Richter ab, der immer noch wütend protestierte und sich wehrte.

Danach wandte sich der Polizist Lena zu.

„Frau Weber, Sie müssen uns ebenfalls aufs Revier begleiten. Es gibt schwerwiegende Anschuldigungen gegen Sie.“

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