Chapter 14: Die leise Zweifel

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Milliardärin Clara Hoffmann wird am Hochzeitstag ihres Sohnes kahlrasiert – ihr Racheplan zerstört die Braut, die ihr €120 Millionen stehlen wollte

Chapter 1: Die Zerstörung einer Fassade

Chapter 2: Der Schatten des Geisterservers

Chapter 3: Max’ blinde Treue

Chapter 4: Gelöschte Spuren

Chapter 5: Die schmerzliche Wahrheit

Chapter 6: Der Verrat von innen

Chapter 7: Ein Anruf im Dunkeln

Chapter 8: Die erpresste Marionette

Chapter 9: Ein Blick hinter Lenas Fassade

Chapter 10: Die Geschichte der Betrügerfamilie

Chapter 11: Eine letzte Chance

Chapter 12: Die Zeitbombe

Chapter 13: Der Countdown beginnt

Chapter 14: Die leise Zweifel

Chapter 15: Dr. Petersens Loyalität

Chapter 16: Die letzte Prüfung

Chapter 17: Ein Moment der Ruhe

Chapter 18: Das unaufhaltsame Schauspiel

Chapter 19: Elias’ Präsentation

Chapter 20: Der Sturm bricht los

Chapter 21: Nachbeben

Chapter 22: Ein neuer Morgen

In der Aufregung der Hochzeitsvorbereitungen bemerkte Max kleine, aber beunruhigende Ungereimtheiten in Lenas Verhalten.

Er saß in seinem Zimmer und versuchte, seine Gedanken zu ordnen, während der Trubel im Haus zunahm.

Lena hatte ihren Hochzeitsanzug für ihn ausgesucht, der ihm nie wirklich gefallen hatte.

Sie hatte ihn dazu überredet, indem sie sagte: “Maxi, das ist unser großer Tag. Wir müssen perfekt aussehen. Du musst mir vertrauen.”

Nun, da er ihn trug, fühlte er sich unwohl, verkleidet.

Ein kleines, leises Gefühl der Beunruhigung.

Er sah Lena kurz durchs Fenster.

Sie stand am Telefon, ihr Rücken zu ihm gewandt, ihre Stimme leise, aber dringlich.

Sie tippte schnell auf ihrem Handy, fast ungeduldig.

Dann beendete sie das Gespräch abrupt, steckte das Telefon weg und drehte sich mit einem strahlenden Lächeln zu den ersten Gästen um, die eintrafen.

Es war ein schneller Wechsel, der Max eine leichte Gänsehaut bereitete.

“Mit wem hat sie so dringend telefoniert?”, fragte er sich.

Lena hatte ihm gesagt, sie würde sich nur um letzte Hochzeitsdetails kümmern.

Aber ihre Körpersprache war angespannt gewesen, nicht die einer entspannten Braut.

Er erinnerte sich an einen Abend vor ein paar Wochen.

Lena hatte eine Geschichte über ihre Kindheit in einem kleinen Dorf erzählt, in der sie mit ihren Freunden Streiche gespielt hatte.

Doch später am Abend, bei einem anderen Gespräch, hatte sie ein anderes Dorf erwähnt, mit anderen Namen von Freunden.

Max hatte es als eine kleine Verwechslung abgetan, als die Nervosität vor der Hochzeit.

Aber es nagte an ihm.

Die Geschichten passten nicht immer zusammen.

Manchmal schien sie Details zu vergessen oder zu ändern.

Er erinnerte sich, wie Lena einmal gesagt hatte, dass sie ihre alte Schultasche weggeworfen hatte, weil sie “billig” gewesen sei.

Max hatte eine sentimentalere Bindung an seine eigenen Kindheitserinnerungen und fand ihre Gleichgültigkeit dazu eigenartig.

Es war nur ein kleines Detail gewesen, aber es hatte sich in seinem Gedächtnis festgesetzt.

Er versuchte, die Gedanken abzuschütteln.

Es war der Hochzeitsstress, redete er sich ein.

Mama hatte versucht, ihn zu verunsichern.

Das war es.

Seine Mutter war eifersüchtig, wie er ihr gesagt hatte.

Das war die einzige Erklärung, die Sinn ergab.

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