Milliardärin Clara Hoffmann wird am Hochzeitstag ihres Sohnes kahlrasiert – ihr Racheplan zerstört die Braut, die ihr €120 Millionen stehlen wollte
Ich wusste, ich brauchte einen Verbündeten vor Ort, jemanden, der diskret und zuverlässig war.
Dr. Ingrid Petersen, meine Hochzeitsplanerin, war die perfekte Wahl.
Ich fand sie im Catering-Bereich, wo sie die letzten Vorbereitungen überwachte.
Ihre Miene war wie immer professionell und gelassen.
“Ingrid, ich muss Sie sprechen”, sagte ich, meine Stimme war leise und dringlich.
Sie sah mich an, ihre Augen zeigten einen Hauch von Besorgnis, als sie meinen kahlen Kopf und die Anspannung in meinem Gesicht sah.
“Clara, ist alles in Ordnung? Sie sehen angespannt aus.”
Ich zog sie in eine leere Speisekammer, deren Tür ich vorsichtig schloss.
“Nein, Ingrid, nichts ist in Ordnung”, sagte ich.
“Lena Richter ist nicht die, für die wir sie halten. Sie ist eine Betrügerin. Und sie plant, Max heute zu ruinieren und meine Firma zu plündern.”
Dr. Petersens Gesicht wurde blass.
Ihre gewohnte Fassade der Professionalität zerfiel für einen Moment.
“Clara, das sind schreckliche Anschuldigungen”, sagte sie, ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
“Ich habe die Beweise”, sagte ich.
“Sie ist Teil einer Betrüger-Dynastie. Sie hat ihre Identität gefälscht. Und sie hat soeben eine Überweisung von €10 Millionen von einem unserer Trusts veranlasst, die direkt nach dem Jawort ausgeführt werden soll.”
Ich sah ihr direkt in die Augen.
“Ich werde diese Hochzeit unterbrechen. Und ich brauche Ihre Hilfe, um Elias Baumgartner Zugang zum AV-System zu verschaffen. Er wird die Beweise präsentieren.”
Dr. Petersen schwieg einen Moment, ihre Augen waren weit aufgerissen.
Sie atmete tief ein und aus.
Dann nickte sie langsam.
“Ich bin seit zwanzig Jahren für die Familie Hoffmann tätig, Clara”, sagte sie, ihre Stimme war nun wieder fest, aber mit einem ernsten Unterton.
“Ich habe Ihnen und Max immer gedient. Ich werde Ihnen helfen.”
Diese Worte waren eine enorme Erleichterung.
Ihre Loyalität war unerschütterlich.
“Elias ist bereits hier”, sagte ich.
“Er braucht Zugang zum zentralen AV-System, um seine Präsentation auf die Bildschirme zu übertragen, die für die Gäste vorbereitet wurden.”
Dr. Petersen nickte.
“Ich kenne das System in- und auswendig. Ich werde ihm einen sicheren Zugangspunkt verschaffen und dafür sorgen, dass niemand ihn stört.”
Sie begann, ihre Gedanken zu ordnen, ihre Augen glänzten vor Entschlossenheit.
“Ich kann auch eine Ablenkung schaffen, wenn Sie sie brauchen”, sagte sie.
“Ich kann einen ‘technischen Fehler’ vortäuschen, um Elias mehr Zeit zu geben.”
Ich spürte eine Welle der Dankbarkeit für ihre Professionalität und ihre Courage.
Sie war bereit, ihre eigene Karriere aufs Spiel zu setzen, um meiner Familie zu helfen.
“Das ist hervorragend, Ingrid”, sagte ich.
“Wir werden versuchen, die Ablenkung so kurz wie möglich zu halten, aber es könnte nötig sein.”
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