The Costello Family's Feared Strategist Returns: Pregnant Widow Shocks Her Scheming Relatives
Dr. Schmidt betrat Leos Zimmer mit seiner üblichen ruhigen Präsenz.
Markus stand breitbeinig am Fenster, das Handy am Ohr, während Brigitte auf einem der bequemen Sessel saß und eine Zeitschrift durchblätterte.
Lena hatte sich offenbar wieder einmal zum Wellnessbereich verabschiedet.
Ich lächelte Dr. Schmidt vorsichtig zu, mein Blick wanderte besorgt zu Leos Gesicht. Mein Sohn lag blass in seinem Bett, sein Blick war müde und fast ein wenig abwesend. Er hatte die Nacht unruhig verbracht.
“Guten Morgen, Frau Richter, Herr Wegener, Frau Wegener”, sagte Dr. Schmidt, seine Stimme war sanft, aber bestimmt. Er sah mich direkt an, ein flüchtiger, beinahe entschuldigender Blick. “Wir haben uns Leos Blutwerte und die Fortschritte der letzten Tage angesehen.”
Markus legte das Handy beiseite und räusperte sich. “Alles bestens, nehme ich an, Doktor? Er hat doch die beste Pflege hier.”
Brigitte legte die Zeitschrift weg. “Natürlich. Er ist ein starker Junge.”
Dr. Schmidt zog einen Stuhl an Leos Bett und setzte sich. Er sprach nicht sofort, sondern legte eine Hand sanft auf Leos Stirn. Ich konnte sehen, wie Leos Schultern sich unter der Decke leicht anspannten, kaum merklich.
“Leos körperliche Heilung verläuft nach Plan, keine Sorge”, sagte Dr. Schmidt. Er sprach leise, fast vertraulich. “Aber ich bin etwas besorgt um sein allgemeines Wohlbefinden.”
Meine Augen weiteten sich. “Was meinen Sie, Herr Doktor? Hat es etwas mit seiner Krankheit zu tun?”
Dr. Schmidt sah über Leos Bett hinweg zu Markus und dann zu Brigitte. Sein Blick verweilte dort nur einen Augenblick länger.
“Nicht direkt mit seiner physischen Erkrankung”, erklärte er. “Wir beobachten bei Leo eine gewisse Zurückgezogenheit. Eine erhöhte Reizbarkeit in manchen Situationen. Das führt zu unruhigerem Schlaf und beeinträchtigt seine Konzentration bei den Therapien.”
Markus lachte beiläufig. “Ach, das ist doch normal bei Kindern. Die sind mal besser, mal schlechter drauf. Er ist hier in der Reha, nicht im Ferienlager.”
Brigitte nickte zustimmend. “Jedes Kind braucht Zeit. Er muss sich nur an die neue Umgebung gewöhnen.”
Dr. Schmidt ignorierte die Kommentare fast vollständig. Er wandte sich wieder an mich, seine Stimme wurde noch leiser.
“Wir sehen Anzeichen von, nennen wir es, familienbedingtem Stress, Frau Richter”, sagte er. Das Wort ‘familienbedingt’ hallte in meinem Kopf nach.
Ich spürte, wie sich mein Magen zusammenzog. Die feine Linie in Dr. Schmidts Stirn vertiefte sich.
“Es ist wichtig, dass Leo ein möglichst ruhiges und förderliches Umfeld hat”, fuhr der Arzt fort. “Manchmal ist ein großes Gefolge, das zwar gut gemeint ist, nicht immer förderlich für die Genesung. Gerade wenn es um die notwendige Konzentration und innere Ruhe geht.”
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