Chapter 7: Ein Neuanfang für Leo

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The Costello Family's Feared Strategist Returns: Pregnant Widow Shocks Her Scheming Relatives

Chapter 1: Die Ankunft im goldenen Käfig

Chapter 2: Die Wahrheit im Flüstern

Chapter 3: Leos geheimer Hinweis

Chapter 4: Die Enthüllung des Verborgenen

Chapter 5: Die Schatten der Vergangenheit

Chapter 6: Die unausgesprochene Wahrheit

Chapter 7: Ein Neuanfang für Leo

Chapter 8: Der Jahrestag der Erkenntnis

Die Stille nach Markus’ überstürztem Abgang war fast ohrenbetäubend.

Ich spürte die Blicke der anderen Klinikanwesenden auf mir, aber sie waren nicht mehr urteilend. Es war eine Mischung aus Neugier, Mitgefühl und einem leisen Verständnis.

Dr. Schmidt blieb einen Moment bei mir stehen.

“Geht es Ihnen gut, Frau Richter?”, fragte er leise. “Soll ich einen Pfleger rufen, der Sie aufs Zimmer bringt?”

Ich schüttelte den Kopf. “Es ist in Ordnung, Herr Doktor. Ich… ich muss nur ein paar Dinge regeln.”

“Gut”, sagte er. “Ich werde mich persönlich darum kümmern, dass Leo eine ruhigere Suite bekommt. Das ist das Mindeste, was wir jetzt tun können.”

“Danke”, flüsterte ich, meine Stimme brach beinahe. Seine Geste war eine enorme Erleichterung.

Ich ging mit festen Schritten zum Empfang. Mein Kopf war klar. Meine Prioritäten waren klar.

“Guten Tag”, sagte ich zur Empfangsdame. “Ich bin Maria Richter. Ich muss umgehend alle Zahlungsermächtigungen für Herrn Markus Wegener und seine Familie stornieren. Alle.”

Die Empfangsdame, die die Szene in der Lounge sicher mitbekommen hatte, nickte verständnisvoll.

“Verstanden, Frau Richter. Ich werde das sofort veranlassen.”

Während sie die Änderungen in ihrem System vornahm, spürte ich eine unglaubliche Last von meinen Schultern fallen. Endlich hatte ich die Kontrolle über meine Finanzen zurück. Endlich würde mein Geld nur für Leo verwendet werden.

“Ich möchte auch, dass Herr Wegener, Frau Brigitte Wegener und Frau Lena Wegener formell aus der Liste der ‘Betreuungspersonen’ und Besucher für meinen Sohn Leo Richter gestrichen werden”, fuhr ich fort. “Sie sollen keinen Zugang mehr zu Leos Zimmer oder zu seiner Akte erhalten.”

Die Empfangsdame sah mich ernst an. “Das wird geschehen, Frau Richter. Ich werde die entsprechenden Anweisungen an das Personal und die Sicherheitsabteilung weiterleiten.”

Als ich vom Empfang zurückkam, stand Schwester Anja bereits vor Leos Zimmer. Sie lächelte mich warm an.

“Frau Richter, Dr. Schmidt hat veranlasst, dass Leo in die Suite 312 verlegt wird. Sie ist viel ruhiger und hat einen eigenen kleinen Balkon.”

Eine Welle der Dankbarkeit überrollte mich. “Das ist wunderbar, Schwester Anja. Vielen, vielen Dank.”

“Es ist für Leos Wohl”, sagte sie. “Er wird sich dort viel besser erholen können.”

Ich trat in Leos Zimmer. Er war noch immer müde, aber seine Augen waren offen.

“Hallo, mein Schatz”, sagte ich und setzte mich neben ihn. Ich nahm seine Hand.

Er lächelte mich schwach an. Sein Lächeln war so viel ehrlicher und reiner als alles, was ich von Markus je gesehen hatte.

“Wir ziehen um, Leo”, sagte ich zu ihm. “In ein viel schöneres, ruhigeres Zimmer. Nur wir beide. Und die Krankenschwestern natürlich.”

Leos Augen weiteten sich leicht. Ein kleines Nicken.

Ich packte seine wenigen persönlichen Sachen. Der Zeichnungstisch, seine Lieblingsbücher, sein kleiner Stofflöwe.

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