The Costello Family's Feared Strategist Returns: Pregnant Widow Shocks Her Scheming Relatives
Der Morgen brach an, grau und regnerisch.
Leo war etwas ruhiger, sein Fieber leicht gesunken, aber er schlief noch immer.
Ich saß steif auf dem Stuhl, die Zeichnung fest in der Hand.
Ich musste handeln, bevor Markus und Brigitte das Zimmer betraten. Ihre morgendlichen “Visiten” waren meist nur Vorwände, um sich ihr Frühstück ins Zimmer bringen zu lassen oder um die Rechnungen für ihre Wellness-Behandlungen zu überprüfen.
Ich wartete ungeduldig. Jede Minute, die verging, schien eine Ewigkeit.
Um acht Uhr morgens kam Schwester Anja herein, um Leos Medikamente zu geben und seine Werte zu prüfen.
“Er hat eine ruhigere Nacht gehabt”, sagte sie leise. “Das ist gut.”
“Ja”, flüsterte ich zurück. “Ich bin auch froh.”
Nachdem Schwester Anja das Zimmer verlassen hatte, hörte ich Geräusche auf dem Flur. Stimmen. Markus und Brigitte waren auf dem Weg.
Meine Hände schwitzten. Ich musste sie irgendwie wegbekommen.
Als sie die Tür öffneten, drehte ich mich schnell zu ihnen um.
“Markus, Mama Brigitte”, sagte ich, meine Stimme war gezwungen ruhig. “Leo geht es nicht gut. Er hat noch immer leichtes Fieber und ist sehr unruhig.”
Markus runzelte die Stirn. “Fieber? Aber Schwester Anja meinte doch…”
“Er braucht absolute Ruhe”, unterbrach ich ihn. “Der Arzt hat es gesagt. Ich glaube, er sollte heute Vormittag wirklich allein sein.”
Brigitte sah mich misstrauisch an. “Allein? Aber wir wollten doch mit ihm frühstücken.”
“Ich werde mit ihm frühstücken”, sagte ich bestimmt. “Aber er braucht keinen zusätzlichen Stress.”
Markus und Brigitte wechselten Blicke. Sie waren nicht gewohnt, dass ich ihnen widersprach, besonders nicht so direkt.
“Nun gut”, sagte Markus schließlich und zuckte mit den Achseln. “Wenn er Ruhe braucht. Wir wollen ja nur sein Bestes.”
Brigitte warf mir einen scharfen Blick zu. “Wir kommen dann später wieder, um nach ihm zu sehen.”
“Gerne”, sagte ich, mein Herz klopfte wie wild. “Aber nicht vor dem Mittagessen, bitte. Er braucht wirklich die Zeit.”
Sie gingen. Ich hörte ihre Schritte auf dem Flur, wie sie sich entfernten.
Kaum war die Tür geschlossen, sprang ich auf. Mein Blick schnellte zu der alten Standuhr in der Ecke.
Sie war aus dunklem, geschnitztem Holz, massiv und imposant. Oben prangte eine goldene Zierkugel. Das Zifferblatt war aus Messing, die Zeiger standen still.
Ich trat an sie heran. Meine Finger strichen über das kalte Holz. Wo sollte ein verstecktes Fach sein?
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