Chapter 3: Der Schatten des Buchhalters

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Neonatologist's Mother Demanded $3,000 for a Game Console Hours After Birth, Now I'm Exposing Her Decade of Lies

Chapter 1: Der Preis der Entdeckung

Chapter 2: Die Saat des Zweifels

Chapter 3: Der Schatten des Buchhalters

Chapter 4: Das blinkende Geheimnis

Chapter 5: Die zufällige Entdeckung

Chapter 6: Die erzwungene Wahrheit

Chapter 7: Ein neues Fundament

Chapter 8: Die leisen Früchte

Einen Monat später, meine Krücken waren zu meinen treuen Begleitern geworden, verließ ich das Krankenhaus.

Ich ignorierte die Anrufe von Thomas und Helga, die sich als besorgt gaben.

Sie boten an, mich abzuholen, aber ich lehnte mit dem Verweis auf die „Anstrengung“ ab.

Stattdessen ließ ich mich von einem Taxi zu meiner Übergangswohnung bringen, einem kleinen Ort außerhalb der Stadt, den ich heimlich angemietet hatte.

Es war bescheiden, aber sicher. Und unauffällig.

Ich hatte nur ein Ziel vor Augen: Markus Schmidt.

Ich wusste, dass ich vorsichtig sein musste. Schmidt war das schwächste Glied, aber auch ein skrupelloser Akteur.

Ich konnte ihn nicht einfach anklagen, ohne Beweise, sonst würde er seine Spuren verwischen oder sich verstecken.

Ich brauchte ihn, um sich selbst zu verraten.

Am nächsten Tag setzte ich meinen Plan in die Tat um.

Ich rief Markus von einem Prepaid-Handy aus an, dessen Nummer niemand kannte.

„Herr Schmidt? Hier ist Anneliese Richter.“

Es herrschte einen Moment lang Stille am anderen Ende der Leitung.

„Frau Richter! Ich… ich hatte gehört, Sie seien noch im Krankenhaus. Wie geht es Ihnen?“

Seine Stimme war überrascht, fast panisch. Er erwartete nicht, von mir zu hören.

„Ich erhole mich. Aber die Firma… Ich mache mir große Sorgen um die finanzielle Lage. Thomas hat mir gesagt, Sie hätten die Überweisungen übernommen. Wir müssen das unbedingt regeln.“

Ich legte eine nachdenkliche Pause ein.

„Ich würde mich gerne mit Ihnen treffen. Irgendwo diskret. Ohne Thomas. Nur wir beide. Um die Zahlen zu stabilisieren. Sie wissen ja, meine Nerven sind nach allem etwas angegriffen.“

Meine gespielte Schwäche war ein Köder.

Schmidt zögerte. „Oh, ähm, Frau Richter. Ich bin mir nicht sicher… Herr Voss kümmert sich doch um alles.“

„Gerade deshalb, Herr Schmidt. Ich möchte sicherstellen, dass alles seine Richtigkeit hat. Ich muss meine Ruhe finden. Und das geht nur, wenn ich die Zahlen verstehe.“

Ich fügte einen Hauch von Autorität in meine Stimme, die ihn als Angestellter ansprechen sollte.

„Sagen Sie mir, wann und wo es Ihnen passt. Aber bitte, diskret. Ich möchte Thomas im Moment nicht beunruhigen.“

Er schien abzuwägen. Die Gier nach Macht und Geld. Die Angst vor Entdeckung.

„Gut. Treffen wir uns übermorgen Nachmittag. Im Café Engel. Ecke Hauptstraße und Schillerplatz. Um drei.“

Er nannte einen Ort, den ich nicht kannte, aber der mir neutral erschien. Ein gutes Zeichen.

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