Chapter 3: Die unsichtbare Falle

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The Rossi Family Tried To Steal My Empire On My Hospital Bed, Not Knowing I'd Recorded Their Every Treacherous Word

Chapter 1: Die entwürdigende Präsentation

Chapter 2: Neue Beweise

Chapter 3: Die unsichtbare Falle

Chapter 4: Übermütige Schritte

Chapter 5: Der Fall der Diva

Chapter 6: Trümmer und Stille

Chapter 7: Ein Sieg, ein Echo

Nach dem Besuch von Dr. Voss arbeitete mein Geist auf Hochtouren. Ich wusste, dass ich sehr vorsichtig vorgehen musste. Direkte Konfrontation wäre Helenas Spiel, und das wollte ich nicht. Ich musste die Fäden ziehen, ohne dass sie merkte, wer sie zog.

Mein erster Schritt war subtil. Ich nutzte meine alten Kontakte im Unternehmen, Leute, denen ich vertraute und die wussten, wie man diskret Informationen streute.

Bei einem Kaffee mit Dr. Thomas Meier, einem Aufsichtsratsmitglied, der für seine Vorliebe für Stabilität und strenge Prozesse bekannt war, erwähnte ich beiläufig, dass ich mir Sorgen um die Genauigkeit der Zahlen beim Sozialprojekt machte. Ich sprach von “geringfügigen Inkonsistenzen”, die in den frühen Phasen des Projekts aufgetaucht sein könnten.

„Man sollte vielleicht eine kleine, interne Revision anstoßen“, sagte ich so unaufmerksam wie möglich. „Nur um sicherzustellen, dass alles wasserdicht ist, bevor wir größere Summen investieren.“

Meier, ein Mann, der jedes potenzielle Risiko witterte, schnappte sofort an. Er war konservativ und würde keine Unregelmäßigkeiten dulden.

„Eine Revision?“, fragte er Stirn runzelnd. „Ist da etwas vorgefallen, Bernd?“

„Nein, nein, nichts Dramatisches“, winkte ich ab, meine Stimme so beruhigend wie möglich. „Reine Vorsichtsmaßnahme. Eine routinemäßige Überprüfung. Die Anfangsphase ist immer die kritischste, wie Sie wissen.“

Meier schien das einzuleuchten. Er versprach, die Sache beim nächsten internen Meeting zur Sprache zu bringen. Das war alles, was ich brauchte. Der Stein war ins Rollen gebracht.

Ich ließ eine Woche vergehen. Die Gerüchte sickerten durch die Gänge. Eine interne Revision der Finanzierung des Sozialprojekts, mit besonderem Fokus auf die Gründungsphase. Lukas bekam sie als Erster mit. Ich hörte es von einer Sekretärin, die ein Gespräch zwischen ihm und einem anderen Abteilungsleiter belauscht hatte.

Lukas’ Panik war fast greifbar. Sein Name stand auf der Registrierung von “InnovateForward”, Helenas riskantem Start-up, das heimlich Gelder aus dem Sozialprojekt umleiten sollte. Er war Komplize, ob er wollte oder nicht.

Ich wusste, dass er Helena zur Rede stellen würde. Ich wartete.

Der Anruf kam am nächsten Abend von Dr. Voss, die ich gebeten hatte, unauffällig die Stimmung zu beobachten.

„Herr Sommer“, sagte sie leise. „Es gab heute Abend eine… sehr angespannte Diskussion im Büro von Frau Sommer.“

„Lukas?“, fragte ich kurz angebunden.

„Ja“, bestätigte sie. „Er hat sie angeschrien, etwas von ‚Katastrophe‘ und ‚Warum hast du meinen Namen verwendet‘. Sie… sie schien sehr ruhig zu sein.“

Ich stellte mir die Szene vor: Lukas, verzweifelt und voller Angst, wie ein kleines Kind, das erwischt wurde. Und Helena, die eiskalte Manipulatorin, die die Situation zu ihren Gunsten nutzte.

„Ich habe nur Bruchstücke gehört“, fuhr Voss fort. „Aber sie hat ihn ganz klar an seine eigene Rolle erinnert. Etwas von ‚Wenn du sprichst, ziehst du dich selbst mit runter‘.“

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