The Rossi Family Tried To Steal My Empire On My Hospital Bed, Not Knowing I'd Recorded Their Every Treacherous Word
Der Konferenzsaal von Sommer Innovations war bis auf den letzten Platz gefüllt. Potenzielle Investoren saßen neben Aufsichtsratsmitgliedern und wichtigen Managern. Die Luft knisterte vor Erwartung. Helena betrat die Bühne, ein strahlendes Lächeln auf den Lippen, perfekt gestylt und voller Selbstvertrauen. Sie trug ein elegantes, maßgeschneidertes Kostüm, das ihre Entschlossenheit betonte.
Ich saß unauffällig in der dritten Reihe, neben Ingrid, die sichtlich angespannt war. Auch Lukas war da, in der ersten Reihe, direkt neben Helena, ein besorgter, aber dennoch stolzer Ausdruck auf seinem Gesicht. Er schien immer noch zu glauben, dass alles gut gehen würde.
Helena begann ihre Präsentation für „InnovateForward“ mit einer fesselnden Geschichte über Innovation und Zukunft. Ihre Stimme war klar und überzeugend. Sie klickte durch die Folien, und die Bilder auf der riesigen Leinwand hinter ihr waren gestochen scharf und professionell.
Dann kam der Moment, auf den ich gewartet hatte. Sie sprach über die potenziellen Renditen, die „InnovateForward“ den Investoren bringen würde.
„Unsere Prognosen sind phänomenal“, sagte sie und gestikulierte auf eine leuchtende Grafik, die nun auf der Leinwand erschien. „Wir sprechen hier von einer Vervielfachung Ihrer Investitionen, die alle bisherigen Erwartungen übertreffen wird.“
In diesem Moment passierte es.
Die Balken der Grafik, die Helenas phänomenale Renditen darstellen sollten, begannen zu zittern. Dann schossen sie ins Absurde. Eine Linie, die bei 20 % beginnen sollte, sprang plötzlich auf 200 %, dann auf 2.000 %, und die Zahlen am oberen Rand der Grafik explodierten in eine Reihe von Nullen, die keine reale Bedeutung mehr hatten. Die Werte wurden unendlich, lächerlich.
Ein gemurmeltes Raunen ging durch den Saal. Investoren blickten sich verwirrt an, einige schmunzelten ungläubig. Dr. Meier runzelte die Stirn, und selbst Lukas’ stolzer Ausdruck wich purer Verwirrung.
Helena erstarrte. Ihr Lächeln verschwand, wich einem verzweifelten Blick. Sie drückte hektisch auf ihrer Fernbedienung herum.
„Entschuldigen Sie, ein kleiner technischer Fehler“, stammelte sie, ihre Stimme war plötzlich dünn. „Die Software… sie scheint zu spinnen.“
Sie versuchte, die Grafik zu schließen, aber der Cursor gehorchte ihr nicht. Stattdessen, für einen Bruchteil einer Sekunde, leuchtete im Hintergrund ein winziges Pop-up auf, ein internes Dokument, das die „Manipulation der Ausschreibungen für Sozialprojekt X“ offenbarte. Es war nur ein Wimpernschlag, aber es war lang genug.
Einige Investoren zogen die Augenbrauen hoch. Ich spürte, wie Ingrid neben mir die Luft anhielt.
Helena wurde kreidebleich. Panik überkam sie. Sie hämmerte auf die Tastatur, wollte das Pop-up verschwinden lassen.
Doch statt das Pop-up zu schließen, löste sie einen weiteren, größeren Fehler aus. Die Präsentationssoftware stürzte komplett ab, und anstatt zum Desktop zurückzukehren, öffnete sich versehentlich ein anderes Fenster. Ein E-Mail-Programm.
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