The Rossi Family Tried To Steal My Empire On My Hospital Bed, Not Knowing I'd Recorded Their Every Treacherous Word
Helenas Gesicht war leichenblass, als ich ihr die Bedingungen präzise aufzählte. Ihre Augen, die eben noch so voller Wut gestrahlt hatten, waren nun nur noch leere Löcher. Das Adrenalin wich einer tiefen, schockartigen Lähmung.
„Der Investoren-Pitch ist gescheitert“, sagte ich, meine Stimme war ruhig und emotionslos. „Der Aufsichtsrat wird sofort eine Sondersitzung einberufen. Die Beweise, die Sie eben gesehen haben, werden eine umfassende Untersuchung von ‚InnovateForward‘ und Ihrer Position bei Sommer Innovations nach sich ziehen.“
Sie sagte nichts, presste nur die Lippen zusammen.
„Ihre Konten, die mit ‚InnovateForward‘ in Verbindung stehen, wurden bereits eingefroren“, fuhr ich fort. „Die Prüfer sind bereits im Haus. Ihre Zeit hier ist vorbei.“
In diesem Moment hörte ich ein leises Wimmern von der Tür. Lukas stand da, an den Türrahmen gelehnt, sein Gesicht kreidebleich, die Augen rot gerändert. Er hatte alles gehört. Die Wahrheit über Helenas Manipulation, seine eigene Verstrickung, sein bevorstehender Untergang.
Helena wirbelte herum, ihr Blick traf Lukas. Ihre Augen verengten sich zu Schlitzen, eine eiskalte Anklage. In diesem Moment sah ich in ihren Augen keine Liebe, keine Reue, nur puren Hass. Sie machte ihn für ihr Unglück verantwortlich.
Lukas konnte ihrem Blick nicht standhalten. Er rutschte langsam am Türrahmen hinunter, bis er auf dem Boden saß, den Kopf in den Händen vergraben. Er weinte hemmungslos, ein verzweifeltes Schluchzen, das den stillen Raum erfüllte.
Ich sah Helena noch einmal an. „Die Wahl liegt bei Ihnen. Jetzt.“
Sie stieß einen erstickten Laut aus, eine Mischung aus Wut und Schmerz, und rannte dann aus meinem Büro, ohne Lukas einen weiteren Blick zu würdigen. Ihre Schritte hallten panisch auf dem Flur wider.
Ich blickte auf Lukas hinab, der immer noch schluchzte. Mein eigener Sohn. Gefangen in den Trümmern von Helenas Ambitionen und seiner eigenen Schwäche. Ein Stich der Trauer durchfuhr mich, aber auch eine kalte Gewissheit: Ich hatte ihn gewarnt. Ich hatte ihm unzählige Chancen gegeben.
Ich ließ ihn allein. Ich konnte ihm jetzt nicht helfen. Er musste seine eigenen Konsequenzen tragen.
Ich verließ mein Büro und begab mich in den nun leeren Konferenzsaal. Die Stühle waren noch zerstreut, ein paar Wassergläser standen herum. Das Schlachtfeld war verwüstet. Dr. Meier und Ingrid standen in einer Ecke und sprachen leise miteinander. Ihre Gesichter waren ernst.
„Bernd“, sagte Dr. Meier, als er mich sah. „Was war das eben? Diese Präsentation… diese E-Mails…“
„Es war die Wahrheit, Thomas“, sagte ich. „Helena hat unser Unternehmen betrogen und Lukas dazu gebracht, ihr zu helfen. Dr. Voss hat die Beweise gesammelt, und meine eigenen externen Ermittler haben sie wasserdicht gemacht.“
Ingrid trat vor, ihre Augen waren wässrig. „Ich… ich kann es nicht fassen. Sie hat mich absichtlich so vorgeführt.“
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