Chapter 11: Leos Ultimatum

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Als meine Schauspielkarriere ihren Höhepunkt erreichte, rief mein Bruder an, um unsere Mutter zu retten – doch es war ein perfider Plan, mein Vermögen zu stehlen.

Chapter 1: Der Notruf

Chapter 2: Die kalte Schulter

Chapter 3: Das leere Versprechen

Chapter 4: Leos Warnung

Chapter 5: Ein Blick genügt

Chapter 6: Der doppelte Boden

Chapter 7: Die alte Verbindung

Chapter 8: Karins Einblicke

Chapter 9: Die digitale Falle

Chapter 10: Der gefälschte Bericht

Chapter 11: Leos Ultimatum

Chapter 12: Die Generalprobe

Chapter 13: Der Schein trügt

Chapter 14: Die emotionale Falle

Chapter 15: Die verpasste Unterschrift

Chapter 16: Die geheime Übergabe

Chapter 17: Die Gegenoffensive

Chapter 18: Das Duell der Lügen

Chapter 19: Der erste Riss

Chapter 20: Ingrids Verrat

Chapter 21: Der zerbrochene Spiegel

Chapter 22: Die bitteren Scherben

Chapter 23: Karins abschließender Service

Chapter 24: Drei Tage später

Ich saß in Leos Büro, das vertraute Chaos um mich herum, doch meine Gedanken waren weit weg.

Leo wirkte noch besorgter als sonst, seine Stirn war in tiefe Falten gelegt.

„Elara, ich habe gehört, dass Finn wieder versucht, dich zu kontaktieren“, sagte er, seine Stimme war ernst.

„Er hat sich bei einem meiner Kontakte erkundigt, wann du das nächste Mal in Deutschland bist. Er scheint es eilig zu haben mit dieser ‚Treuhand‘-Sache.“

Ich nickte langsam, mein Blick war auf die Manuskripte auf seinem Schreibtisch gerichtet.

„Er drängt mich, die Dokumente zu unterschreiben. Er und Dr. Vogel.“

Leo schlug mit der Hand leicht auf den Tisch.

„Das ist genau das, was ich befürchtet habe! Elara, du musst aufhören, dich von ihm manipulieren zu lassen.“

Er beugte sich vor, sein Blick bohrte sich in meinen.

„Ich habe dich gewarnt, Elara. Ich kann es mir nicht leisten, dass deine Karriere durch einen öffentlichen Familienstreit gefährdet wird.“

Ich spürte, wie sich ein Kloß in meinem Hals bildete.

Leos Loyalität zu mir war unbestreitbar, aber er sah die Welt durch die Brille der Branche.

Der Ruf war alles.

„Ich verstehe das, Leo“, sagte ich, meine Stimme war leise.

„Aber es ist meine Familie. Meine Mutter…“

„Deine Mutter ist eine erwachsene Frau“, unterbrach er mich scharf.

„Und Finn ist ein erwachsener Mann, der immer wieder versucht, dich auszunutzen. Du bist keine Bank, Elara.“

Er stand auf und ging zum Fenster, starrte auf die belebten Straßen Berlins.

„Ich habe alles für deine Karriere getan, Elara. Ich habe dich aufgebaut, ich habe dich beschützt. Aber das hier… das ist eine Bombe, die jederzeit hochgehen kann.“

Er drehte sich um, sein Blick war ein Ultimatum.

„Entweder du klärst diese familiäre Situation diskret, ohne Aufsehen, oder ich ziehe mich als dein Agent zurück.“

Meine Augen weiteten sich.

Sein Ultimatum traf mich wie ein Schlag in die Magengrube.

Leo war mehr als nur ein Agent; er war mein Mentor, mein Freund, mein Fels in der Brandung.

„Du kannst das nicht tun, Leo“, sagte ich, meine Stimme war zittrig.

„Du weißt, wie wichtig du für mich bist. Meine Karriere…“

„Deine Karriere ist in Gefahr, wenn du nichts unternimmst“, erwiderte er, seine Stimme war unnachgiebig.

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