Chapter 2: Die kalte Schulter

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Als meine Schauspielkarriere ihren Höhepunkt erreichte, rief mein Bruder an, um unsere Mutter zu retten – doch es war ein perfider Plan, mein Vermögen zu stehlen.

Chapter 1: Der Notruf

Chapter 2: Die kalte Schulter

Chapter 3: Das leere Versprechen

Chapter 4: Leos Warnung

Chapter 5: Ein Blick genügt

Chapter 6: Der doppelte Boden

Chapter 7: Die alte Verbindung

Chapter 8: Karins Einblicke

Chapter 9: Die digitale Falle

Chapter 10: Der gefälschte Bericht

Chapter 11: Leos Ultimatum

Chapter 12: Die Generalprobe

Chapter 13: Der Schein trügt

Chapter 14: Die emotionale Falle

Chapter 15: Die verpasste Unterschrift

Chapter 16: Die geheime Übergabe

Chapter 17: Die Gegenoffensive

Chapter 18: Das Duell der Lügen

Chapter 19: Der erste Riss

Chapter 20: Ingrids Verrat

Chapter 21: Der zerbrochene Spiegel

Chapter 22: Die bitteren Scherben

Chapter 23: Karins abschließender Service

Chapter 24: Drei Tage später

Ich atmete tief ein, bevor ich mich vom Türspalt löste.

Mein Herzschlag hämmerte in meinen Ohren, aber ich musste ruhig bleiben, durfte nichts verraten.

Finn wartete am Ende des Korridors, sein Blick auf sein Handy gerichtet, scheinbar entspannt.

Er bemerkte mich, als ich mich näherte, und legte das Telefon beiseite.

Ein besorgtes Lächeln spielte um seine Lippen, doch ich sah jetzt nur noch die Maske dahinter.

„Elara! Wie geht es Mama? Hast du sie gesehen?“, fragte er, seine Stimme klang glaubwürdig besorgt.

Ich nickte langsam, meine Lippen formten sich zu einem dünnen Lächeln, das ich aus unzähligen Filmrollen kannte.

„Ja, sie schläft. Sie sieht… müde aus, aber stabil“, log ich, meine Stimme war dabei bemerkenswert ruhig.

Ich musste mich zwingen, den Blickkontakt zu halten, ohne das Wissen in meinen Augen aufblitzen zu lassen.

Finn legte seine Hand auf meinen Arm, ein Ausdruck gespielter Erleichterung auf seinem Gesicht.

„Gott sei Dank. Ich hatte solche Angst, dass wir zu spät kommen würden.“

„Die Klinik…“, begann ich vorsichtig, meine Stimme war bewusst leise und ein wenig zögernd.

„Sie wirkt so ungewöhnlich still. Und die Empfangsdame… ich hatte den Eindruck, sie war etwas überfordert.“

Finns Hand zog sich sofort von meinem Arm zurück.

Sein Gesicht verhärtete sich, als ob meine Worte einen Nerv getroffen hätten, den er schnell wieder verstecken wollte.

„Was redest du da, Elara?“, fragte er, seine Stimme scharf und ungeduldig.

„Das ist eine Privatklinik. Die sind eben diskreter, nicht wie diese überfüllten öffentlichen Krankenhäuser.“

Er tat einen Schritt näher zu mir, sein Blick bohrte sich in meinen.

„Du bist nur überarbeitet, richtig? Die Dreharbeiten, der ganze Stress. Du siehst doch überall Probleme.“

Ich spürte, wie meine Hände sich zu Fäusten ballten, doch ich ließ sie locker an meinen Seiten hängen.

Dieses Muster kannte ich, die Art und Weise, wie er versuchte, meine Wahrnehmung zu verzerren.

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