Chapter 16: Die geheime Übergabe

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Als meine Schauspielkarriere ihren Höhepunkt erreichte, rief mein Bruder an, um unsere Mutter zu retten – doch es war ein perfider Plan, mein Vermögen zu stehlen.

Chapter 1: Der Notruf

Chapter 2: Die kalte Schulter

Chapter 3: Das leere Versprechen

Chapter 4: Leos Warnung

Chapter 5: Ein Blick genügt

Chapter 6: Der doppelte Boden

Chapter 7: Die alte Verbindung

Chapter 8: Karins Einblicke

Chapter 9: Die digitale Falle

Chapter 10: Der gefälschte Bericht

Chapter 11: Leos Ultimatum

Chapter 12: Die Generalprobe

Chapter 13: Der Schein trügt

Chapter 14: Die emotionale Falle

Chapter 15: Die verpasste Unterschrift

Chapter 16: Die geheime Übergabe

Chapter 17: Die Gegenoffensive

Chapter 18: Das Duell der Lügen

Chapter 19: Der erste Riss

Chapter 20: Ingrids Verrat

Chapter 21: Der zerbrochene Spiegel

Chapter 22: Die bitteren Scherben

Chapter 23: Karins abschließender Service

Chapter 24: Drei Tage später

Die Nacht war dunkel und windig, die Straßen leer.

Ich fuhr zu dem abgelegenen Parkplatz am Rande der Stadt, den Karin als „üblichen Ort“ bezeichnet hatte.

Mein Herz klopfte unregelmäßig, eine Mischung aus Angst und Adrenalin.

Karin wartete bereits in ihrem Auto, ein unscheinbarer, dunkler Wagen, der perfekt in die Schatten passte.

Ich parkte mein Auto neben ihrem und stieg aus.

Die Kälte der Nacht klammerte sich an mich, aber meine Gedanken waren klar.

Ich öffnete die Beifahrertür und setzte mich hinein.

Der Geruch von altem Leder und einem leichten Rauchgeruch erfüllte den Innenraum.

„Frau Richter“, sagte Karin, ihre Stimme war ruhig.

„Haben Sie alles?“

Ich nickte und reichte ihr mein Handy.

„Alle Aufnahmen der letzten Tage. Und der gefälschte medizinische Bericht. Mit dem Fehler in der Dosierung.“

Karin nahm das Handy entgegen und steckte es in ein kleines Gerät, das sie aus ihrer Tasche gezogen hatte.

Sie überspielte die Daten, ihre Finger flogen schnell und effizient über die Tastatur.

Das leise Surren des Geräts war das einzige Geräusch in der Stille der Nacht.

Ich spürte eine Erleichterung, als die Daten überspielt wurden.

Die Beweise waren nun in Karins Händen, sicher vor dem Zugriff meiner Familie.

Karin sah auf den Bildschirm ihres Geräts, ihre Augen waren konzentriert.

„Das ist gutes Material, Frau Richter. Sehr gut sogar. Die Aufnahmen sind klar, und der Bericht ist einwandfrei gefälscht.“

Sie zeigte mir auf dem Bildschirm die markierte Stelle im medizinischen Bericht.

„Dieser Fehler in der Medikamentendosierung ist brilliant. Nur jemand mit Fachwissen hätte das bemerkt.“

Ich spürte einen Hauch von Stolz, gemischt mit der Bitterkeit der Situation.

„Ich hatte die Rolle einer Chirurgin. Das war meine beste Recherche.“

Karin nickte.

„Ihre Talente sind vielseitig, Frau Richter. Das ist ein Vorteil, den Sie nutzen müssen.“

Sie steckte mein Handy zurück in meine Hand und schloss das Gerät.

„Wir haben jetzt genug Material, um Vogel und Finn unter Druck zu setzen. Aber der letzte Schritt muss von Ihnen selbst kommen.“

Ich sah sie an, meine Stimme war fest.

„Wie weit soll ich gehen?“

Karin drehte sich zu mir, ihre Augen waren durchdringend in der Dunkelheit.

„Das ist Ihre Entscheidung, Frau Richter. Wollen Sie einfach Ihr Vermögen retten und sich zurückziehen? Oder wollen Sie, dass sie für ihre Taten bezahlen?“

Ich zögerte.

Die Vorstellung, Finn und Ingrid ins Gefängnis zu bringen, war schmerzhaft.

Es waren immer noch meine Familie, trotz allem.

Aber die Wut und der Verrat, die ich gespürt hatte, waren tief.

„Ich will Gerechtigkeit, Karin“, sagte ich schließlich, meine Stimme war leise, aber entschlossen.

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