Chapter 7: Die alte Verbindung

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Als meine Schauspielkarriere ihren Höhepunkt erreichte, rief mein Bruder an, um unsere Mutter zu retten – doch es war ein perfider Plan, mein Vermögen zu stehlen.

Chapter 1: Der Notruf

Chapter 2: Die kalte Schulter

Chapter 3: Das leere Versprechen

Chapter 4: Leos Warnung

Chapter 5: Ein Blick genügt

Chapter 6: Der doppelte Boden

Chapter 7: Die alte Verbindung

Chapter 8: Karins Einblicke

Chapter 9: Die digitale Falle

Chapter 10: Der gefälschte Bericht

Chapter 11: Leos Ultimatum

Chapter 12: Die Generalprobe

Chapter 13: Der Schein trügt

Chapter 14: Die emotionale Falle

Chapter 15: Die verpasste Unterschrift

Chapter 16: Die geheime Übergabe

Chapter 17: Die Gegenoffensive

Chapter 18: Das Duell der Lügen

Chapter 19: Der erste Riss

Chapter 20: Ingrids Verrat

Chapter 21: Der zerbrochene Spiegel

Chapter 22: Die bitteren Scherben

Chapter 23: Karins abschließender Service

Chapter 24: Drei Tage später

Die Entscheidung war gefallen.

Ich musste Karin Weber kontaktieren.

Ihr Name war wie ein leises Echo aus einer anderen Welt in meinem Kopf aufgetaucht.

Ich erinnerte mich an eine Party vor vielen Jahren, eine brancheninterne Veranstaltung, auf der Gerüchte über Karins Fähigkeiten kursierten.

Sie war als diskrete Problemlöserin bekannt, jemand, der die Schmutzwäsche wegräumte, bevor sie die Schlagzeilen erreichte.

Ich hatte sie damals nur flüchtig gesehen, eine Frau mit scharfen Augen und einer undurchdringlichen Aura.

Ich begann, in meinen alten Kontakten und Notizen zu suchen.

Ich hatte immer eine Angewohnheit gehabt, ungewöhnliche Kontakte zu speichern, falls sie jemals nützlich sein könnten – eine Angewohnheit, die mir meine Schauspielerei gelehrt hatte, um mich auf jede Eventualität vorzubereiten.

Ich blätterte durch einen alten Terminkalender, der voller Kritzeleien und Telefonnummern war, die ich aus verschiedenen Produktionen gesammelt hatte.

Jeder Name weckte eine Erinnerung, eine Szene, eine Emotion.

Meine Finger zitterten leicht, als ich eine Seite mit dem Titel “Sonstige Kontakte” fand.

Dort, in einer kleinen, unauffälligen Ecke, stand ihr Name: Karin Weber.

Daneben eine Telefonnummer, die mit einer alten Vorwahl begann, die ich kaum noch kannte.

Es war ein riskanter Schritt.

Karin gehörte zu einer Welt, die ich immer gemieden hatte, einer Welt, in der die Regeln anders waren als in meinem öffentlichen Leben.

Aber ich hatte das Gefühl, dass ich keine andere Wahl hatte.

Meine Familie hatte die Spielregeln geändert, und ich musste mich anpassen, um zu überleben.

Ich nahm mein Handy in die Hand, meine Herzschlag war spürbar schneller.

Ich tippte die Nummer ein, zögerte aber, bevor ich anrief.

Was sollte ich sagen? Wie sollte ich mich erklären?

Ich war eine gefeierte Schauspielerin, sie eine Frau, die im Schatten operierte.

Ich atmete tief durch.

Ich war eine Schauspielerin. Ich konnte jede Rolle spielen, die ich wollte.

Auch die einer Frau, die Hilfe in der Unterwelt suchte.

Ich drückte auf „Anrufen“.

Das Freizeichen ertönte, zweimal, dreimal.

Ich spürte eine Mischung aus Angst und Entschlossenheit.

Plötzlich hob jemand ab.

Eine tiefe, raue Frauenstimme meldete sich: „Weber.“

Keine Begrüßung, kein Schnickschnack. Direkt, effizient.

„Frau Weber? Hier spricht Elara Richter“, sagte ich, meine Stimme war überraschend fest.

Ich stellte mir vor, wie sie auf der anderen Seite der Leitung die Augenbrauen hochzog.

„Elara Richter, die Schauspielerin?“, fragte sie, ihre Stimme war neutral, aber ich spürte eine Spur von Neugier.

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