Chapter 7: Die Masken fallen

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Reichtum und Verrat: Wie mein Ehemann und seine Mutter versuchten, mich mit kochendem Öl zum Schweigen zu bringen

Chapter 1: Das Märchen vom Unfall

Chapter 2: Die Melodie der Erinnerung

Chapter 3: Das Netz der Lügen

Chapter 4: Das verborgene Archiv

Chapter 5: Die Prinzessin und der Stein

Chapter 6: Das digitale Geständnis

Chapter 7: Die Masken fallen

Chapter 8: Die erste Welle

Chapter 9: Ein neuer Sonntag

Es war ein kühler, klarer Morgen, als die schwarzen Polizeiwagen die lange Auffahrt zum von Reichenbach-Anwesen hinaufrollten. Ich saß auf dem Beifahrersitz von Kommissarin Richters Wagen. Neben mir saß Dr. Kaster, blass, aber entschlossen. Mein Blick war auf das Herrenhaus gerichtet, ein Sinnbild von Eleonoras Macht und Arroganz.

Kommissarin Richter, eine Frau mit scharfen Augen und einer undurchdringlichen Miene, gab letzte Anweisungen in ihr Funkgerät.

„Bleiben Sie ruhig, Elara“, sagte sie zu mir. „Wir haben starke Beweise, aber die von Reichenbachs sind gerissen.“

„Ich bin bereit“, sagte ich, meine Stimme war fest.

Als wir das Haus betraten, wurden wir von einem nervös wirkenden Butler empfangen. Kommissarin Richter präsentierte den Durchsuchungsbefehl mit eisiger Professionalität.

Im großen Salon wurden wir bereits erwartet. Eleonora saß auf einem antiken Sofa, flankiert von einem Anwalt, den ich sofort als Dr. Hagenbeck, einen der teuersten Strafverteidiger Berlins, erkannte. Helmut stand unsicher hinter seiner Mutter, sein Gesicht war kreidebleich.

Eleonora musterte mich mit einem Blick voller Verachtung.

„Was ist das für ein Zirkus?“, fragte sie, ihre Stimme war ruhig und herablassend. „Hat meine Schwiegertochter wieder einen ihrer Anfälle von Wahnvorstellungen? Ich dachte, sie sei in Behandlung.“

Kommissarin Richter trat vor.

„Frau von Reichenbach, wir haben Grund zu der Annahme, dass auf diesem Anwesen Straftaten begangen wurden. Insbesondere schwere Körperverletzung und versuchte Vertuschung.“

Sie reichte ihr die Dokumente mit den Beweisen aus Eleonoras digitalem Tagebuch.

Eleonora warf einen kurzen Blick darauf. Ein kaum merkliches Zucken ging über ihr Gesicht, dann sammelte sie sich wieder.

„Das ist absurd“, sagte sie. „Diese… ‚Beweise‘ sind Fabrikationen. Meine Schwiegertochter leidet unter schweren psychischen Problemen. Das ist allgemein bekannt.“

Hagenbeck trat vor.

„Meine Klientin hat hierfür sogar Belege. Tagebucheinträge, die ihren Zustand klar dokumentieren. Frau Weber hat sich selbst die Verletzungen zugefügt, in einem Moment der Verzweiflung. Meine Klientin hat lediglich versucht, ihr zu helfen.“

Er reichte der Kommissarin eine Mappe mit Dokumenten. Ich erkannte sofort die gefälschten Tagebucheinträge, die Eleonora in ihrem digitalen Tagebuch geplant hatte.

„Diese Einträge sind reine Erfindungen“, sagte ich, meine Stimme war laut und klar. „Ein Teil ihres perfiden Plans.“

Eleonora lachte spöttisch.

„Sehen Sie, Kommissarin? Reine Paranoia. Ich habe Zeugen, die bestätigen können, dass Elara schon lange vor dem Vorfall unberechenbar war.“

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