Chapter 1: Mitternachtlicher Anspruch

#content-1

Stieftochter fordert Mafia-Thron um Mitternacht – aber ihre Stiefmutter besitzt längst alles

Chapter 1: Mitternachtlicher Anspruch

Chapter 2: Die kalte Abfindung

Chapter 3: Der Notar des Teufels

Chapter 4: Ungewollte Zeugin

Chapter 5: Die Rückkehr des Buchhalters

Chapter 6: Das Urteil des Schicksals

Chapter 7: Im Tigerkäfig

Chapter 8: Der leere Thron

Chapter 9: Ein bitterer Geburtstag

Part 1

👑 **Stieftochter fordert Mafia-Thron um Mitternacht – aber ihre Stiefmutter besitzt längst alles.**

Ich hatte jahrzehntelang im Schatten meines Mannes die Fäden gezogen, um das ‘Familiengeschäft’ am Laufen zu halten. Alles nur, damit er sich nicht sorgen musste.

Doch dann stand um 23 Uhr meine Stieftochter Nora, hochschwanger und mit ihrem Mann Lukas im Schlepptau, vor unserer Tür. Sie forderte lautstark ihren “rechtmäßigen Anteil” an allem.

Sie wusste nicht, dass ich bereits ihren eigenen Absturz vorausgesehen und die Weichen für ein Schicksal gestellt hatte, das weit über jede Erwartung hinausging.

Die Türklingel schrillte um elf Uhr abends. Ich öffnete und blickte in Noras trotziges Gesicht.

Sie war hochschwanger, Lukas stand nervös hinter ihr.

“Ich bin gekommen, um zu holen, was mir zusteht”, sagte Nora laut. Sie schob mich beiseite und drängte ins Haus.

“Was willst du hier?”, fragte ich, meine Stimme kaum mehr als ein Flüstern.

“Alles”, antwortete sie knapp. Ihre Stimme war fordernd, nicht flehend.

“Papa hat es mir versprochen. Den Schlüsselbetrieb in der Speicherstadt, vor Wochen.”

Sie nannte Summen, die sie und Lukas verspielt hatten. Astronomische Glücksspielschulden bei einem rivalisierenden Syndikat.

Später, als Nora und Lukas in einem Gästezimmer waren, schlich ich mich in Karls Arbeitszimmer. Karl schlief unruhig, seine Atemzüge flach.

Der leere Platz in der Schublade stach ins Auge.

Sein unscheinbares Notizbuch, das wie ein altes Rezeptbuch aussah, war verschwunden. Darin waren die verschlüsselten Nummernreihen der Familienbücher des Syndikats.

Nora hatte die geheime Lebensader unseres Imperiums gestohlen.

Wie hatte sie es geschafft, die Überwachungsanlagen und Schlösser so mühelos zu umgehen?

Part 2

Am nächsten Morgen stellte ich Nora zur Rede.

Sie schüttelte nur den Kopf.

“Dieses alte Rezeptbuch? Das ist doch nichts wert. Papa hat mir gesagt, ich kann es haben.”

Mein Magen zog sich zusammen.

“Außerdem gehört dieses ganze Haus bald mir. Papa hat alles vor Wochen für mich geregelt. Ich werde einziehen.”

Ich spürte, wie sich meine Hände ballten.

“Wovon redest du da?”

Nora grinste.

“Du wirst es früh genug erfahren, Stiefmutter. Papa und ich haben uns geeinigt.”

Alida spürte eine eiskalte Gewissheit: Noras plötzliches Erscheinen und ihre Kühnheit waren nur die Spitze eines größeren, vorbereiteten Komplotts.

Stieftochter fordert Mafia-Thron um Mitternacht – aber ihre Stiefmutter besitzt längst alles

Chapter 2: Die kalte Abfindung

You May Also Like

More From Author

+ There are no comments

Add yours