Chapter 10: Die gefälschte Unterschrift

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Stadträtin Helga Schmidt wurde von ihrer Tochter und dem Schwiegersohn um €178.000 betrogen – eine alte Erbklausel offenbarte ihre wahre Bosheit.

Chapter 1: Die verbotene Hochzeitseinladung

Chapter 2: Verrat auf dem Familienkonto

Chapter 3: Die kalte Schulter der Politik

Chapter 4: Verzweifelte Suche nach Antworten

Chapter 5: Die Warnung aus der Vergangenheit

Chapter 6: Katrins Geständnis

Chapter 7: Anja taucht tief ein

Chapter 8: Der vergessene Kodikill

Chapter 9: Die schmutzige Politik

Chapter 10: Die gefälschte Unterschrift

Chapter 11: Eine Falle für Julian

Chapter 12: Lenas Gleichgültigkeit

Chapter 13: Die öffentliche Verleugnung

Chapter 14: Richter Richters Ultimatum

Chapter 15: Anjas juristischer Gegenangriff

Chapter 16: Julians letzter Zug

Chapter 17: Die Strategie vor der Anhörung

Chapter 18: Nervosität und Entschlossenheit

Chapter 19: Der Tag der Abrechnung

Chapter 20: Der Sturm nach der Ruhe

Chapter 21: Der letzte Blickkontakt

Chapter 22: Drei Tage später

Anja Becker hatte sich akribisch durch die von Katrin Steiner bereitgestellten Dokumente gearbeitet.

Sie verbrachte Stunden damit, die Bankauszüge, E-Mails und Chatprotokolle zu analysieren, jedes Detail zu prüfen.

Ich wartete ungeduldig auf ihren Anruf, während die öffentliche Schmierkampagne gegen mich immer aggressiver wurde.

Am späten Abend klingelte mein Telefon.

Es war Anja, ihre Stimme war dieses Mal nicht nur ernst, sondern auch von einer alarmierenden Dringlichkeit erfüllt.

“Helga, ich habe etwas gefunden, das alles verändert”, sagte sie.

“Sie müssen sofort in die Kanzlei kommen.”

Meine Nerven waren zum Zerreißen gespannt.

Ich spürte, dass es etwas Gravierendes war.

Als ich in ihrem Büro ankam, saß Anja vor ihrem Laptop, ihr Gesicht war blass.

Sie schob mir ein Dokument über den Schreibtisch.

Es war ein Absichtsschreiben für ein Investitionsprojekt, datiert auf vor zwei Jahren.

Ich las die Überschrift: “Projekt ‘Grüne Zukunft’ – Vorläufige Absichtserklärung.”

Ein Name stach mir sofort ins Auge.

“Julian Voss”, murmelte ich.

“Was hat das mit ihm zu tun?”

Anja zeigte auf eine Summe auf dem Dokument.

“Die €96.000 ‘nicht deklarierte Schuld’, von der Julian Lena als Druckmittel erzählte”, erklärte sie.

“Das ist der Fehlbetrag aus diesem gescheiterten Projekt.”

Julian hatte Lena weisgemacht, dass dies eine alte Schuld sei, die dringend beglichen werden müsse.

Doch es war nur ein Vorwand gewesen, um sie weiter in seine Machenschaften zu ziehen.

Aber dann sah ich es.

Unten auf dem Dokument, direkt unter Julians Signatur, befand sich eine zweite Unterschrift.

Mein eigener Name.

“Das ist meine Unterschrift”, sagte ich verwirrt.

“Aber ich kann mich an kein ‘Projekt Grüne Zukunft’ erinnern, geschweige denn an eine Unterschrift dafür.”

Anja schüttelte langsam den Kopf.

“Das ist, weil es nicht Ihre ist, Helga”, sagte sie leise.

“Es ist eine Fälschung.”

Mein Herz sank in meine Brust.

Eine Fälschung.

Meine eigene Unterschrift.

Auf einem Dokument, das mich mit einem von Julians gescheiterten Projekten in Verbindung brachte.

Die persönliche Kränkung war immens.

Nicht nur, dass er mich betrogen hatte, er hatte auch versucht, meine Identität zu stehlen, mein Vertrauen zu missbrauchen.

Anja legte ein forensisches Gutachten neben das Dokument.

“Die Analyse zeigt eindeutig, dass diese Unterschrift nicht von Ihnen stammt”, erklärte Anja.

“Die Druckpunkte, die Neigung der Buchstaben, die charakteristischen Merkmale – alles weicht von Ihrer tatsächlichen Unterschrift ab.”

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