Chapter 5: Die geheime Nachricht

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Ihre schwangere Frau entdeckte, dass ihr Mann sein gesamtes €25.000-Einkommen an seine Kultführer-Mutter schickte – doch sie besaß das Penthouse, das sie "Gemeinschaftszentrum" nannten.

Chapter 1: Die wahre Mutter

Chapter 2: Die Gabe des Universums

Chapter 3: Das leere Versprechen

Chapter 4: Ein Hoffnungsschimmer

Chapter 5: Die geheime Nachricht

Chapter 6: Ein Blick hinter die Fassade

Chapter 7: Der Plan des Verräters

Chapter 8: Die Wahrheit in Schwarz auf Weiß

Chapter 9: Erste Schritte der Befreiung

Chapter 10: Die Ruhe vor dem Sturm

Chapter 11: Die bittere Leugnung

Chapter 12: Keine Rückkehr

Chapter 13: Der letzte Akt – Aufbau

Chapter 14: Die Enthüllung des Betrugs – Aufbau

Chapter 15: Das ultimative Ende – CLIMAX

Chapter 16: Die Stille danach – IMMEDIATE AFTERMATH

Chapter 17: Ein neues Fundament – IMMEDIATE AFTERMATH

Chapter 18: Die erste Morgenröte – RESOLUTION/EPILOGUE

Ich hatte das Gefühl, als würde mein Herz gleich aus der Brust springen, als Max’ Stimme durch das Telefon drang. Ich zog mich sofort ins Schlafzimmer zurück und schloss die Tür leise hinter mir.

“Danke, dass Sie anrufen, Max”, flüsterte ich, mein Blick wanderte nervös zur Tür.

“Ich muss Sie dringend sprechen. Es ist wichtig.”

“Ich weiß”, antwortete er, seine Stimme klang gepresst.

“Ich habe mir Sorgen gemacht, Lena. Ich habe Sie bei den Treffen gesehen. Ihre Augen.”

Seine Worte überraschten mich. Er hatte mich tatsächlich bemerkt. Das war eine Art von persönlicher Grausamkeit, dass er meine Verzweiflung in meiner Mimik gesehen hatte, aber nichts tun konnte.

“Können wir uns treffen?”, fragte ich direkt.

“Allein. Irgendwo, wo wir nicht gesehen werden.”

Wieder diese kurze Stille. Ich hörte ihn atmen.

“Ja”, sagte er dann.

“Es gibt ein kleines Café am Rande der Stadt. ‘Zum Alten Brunnen’. Morgen Mittag, um zwölf Uhr.”

“Ich werde da sein”, versprach ich.

Ich legte auf, mein Verstand raste. Ich hatte tatsächlich einen Verbündeten gefunden. Die Nacht war unruhig.

Jeder Schatten in unserem Penthouse schien sich zu bewegen. Jedes Geräusch ließ mich zusammenzucken.

Ich konnte kaum schlafen, die Gedanken kreisten. Was würde Max mir erzählen? Würde er mir wirklich helfen können?

Am nächsten Morgen log ich Jonas vor, ich hätte einen Arzttermin. Er nickte abwesend, während er seine spirituellen Texte las.

Er schien sich nicht wirklich dafür zu interessieren, wohin ich ging. Ich war für ihn nur eine Randnotiz.

Ich fuhr mit einem Taxi zu dem Café. Es war ein unscheinbarer Ort, genau wie Max es beschrieben hatte. Ein alter Brunnen stand tatsächlich in einem kleinen Hof vor dem Eingang.

Max saß schon an einem Ecktisch, einen Kaffee vor sich. Er sah noch blasser aus als sonst.

Sein Blick war vorsichtig, suchend. Ich setzte mich ihm gegenüber.

“Danke, dass Sie gekommen sind, Max”, sagte ich leise.

Er nickte nur.

“Ich konnte nicht anders, Lena”, sagte er, seine Stimme war kaum über ein Flüstern zu hören.

“Ich habe gesehen, was Helga und Jonas mit den Menschen machen. Und mit Ihnen.”

Meine Augen füllten sich mit Tränen, die ich schnell wegblinzelte. Er hatte es gesehen.

“Ich habe Beweise gefunden, Max”, sagte ich, meine Stimme bebte.

“Kontoauszüge. Ein Hauptbuch, das beweist, dass Spenden an Markus’ Scheinfirma für ein Refugium im Schwarzwald gehen, das es nicht gibt.”

Max nickte langsam.

“Ich weiß”, sagte er.

“Ich bin für die Buchhaltung zuständig. Ich habe diese Transaktionen seit Monaten gesehen. Ich habe auch die Korrespondenz für dieses ‘Refugium’ bearbeitet. Es ist ein Betrug.”

Ein kalter Schock durchfuhr mich. Er wusste es also schon die ganze Zeit.

“Es gibt noch etwas anderes, Lena”, fuhr Max fort, er senkte seine Stimme noch mehr.

“Helga. Sie erzählt seit Jahren, sie hätte eine seltene, zehrende Krankheit. Eine, die kostspielige ‘spirituelle Heilbehandlungen’ und ‘Rückzugsorte’ erfordert.”

Ich runzelte die Stirn. Ich hatte gehört, wie Helga manchmal von ihrer „Schwäche“ sprach, aber nie in solchen Details.

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