Chapter 20: Das Duell

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Ihr Schwiegervater schlug sie vor allen, aber sie nutzte ein verstecktes Talent, um sein gesamtes Kultimperium zu Fall zu bringen – und entfesselte dabei etwas viel Schlimmeres.

Chapter 1: Der rote Fleck

Chapter 2: Die Eintracht

Chapter 3: Das alte Hauptbuch

Chapter 4: Der erste Kontakt

Chapter 5: Die versteckte Kamera

Chapter 6: Dr. Richters Schatten

Chapter 7: Ryans Last

Chapter 8: Das interne Tribunal

Chapter 9: Die Falle schnappt zu

Chapter 10: Der Gegenangriff

Chapter 11: Richters Dilemma

Chapter 12: Das verschlüsselte Hauptbuch

Chapter 13: Ryans Pille

Chapter 14: Lenas Fund

Chapter 15: Die erpressten Mitglieder

Chapter 16: Charles’ Ultimatum

Chapter 17: Die Wahl

Chapter 18: Vor dem Sturm

Chapter 19: Der letzte Schachzug

Chapter 20: Das Duell

Die Nachricht, die ich an Charles gesendet hatte, war mein Signal gewesen. Jetzt würde er mich erwarten, in seinem Büro, dem Zentrum seiner Macht. Ich hatte alle Vorkehrungen getroffen. Silas hatte seine Leute in der Nähe der Villa positioniert, bereit, im Notfall einzugreifen. Ich würde diese Konfrontation allein bestreiten.

Ich fuhr in Lenas Auto zur Falkenberg-Villa, mein Herz pochte, aber meine Hände waren fest am Lenkrad. Die Villa ragte im Abendlicht auf, imposant und bedrohlich, wie eine Festung der Geheimnisse. Ich hatte dieses Haus als mein Zuhause gekannt, als meine Gefangenschaft.

Ich parkte das Auto in einer Seitenstraße und ging zu Fuß zum Haupttor. Die Wachen, die mich kannten, sahen mich mit überraschten, fast schon ängstlichen Augen an. Charles hatte mich offiziell aus der Eintracht verbannt, aber meine plötzliche Rückkehr würde sie beunruhigen.

„Ich muss Herrn Falkenberg sprechen“, sagte ich, meine Stimme war ruhig.

„Er erwartet mich.“

Die Wachen zögerten, sahen sich unsicher an. Sie wussten, dass Charles niemanden ohne seine Erlaubnis empfing. Aber sie spürten auch die Autorität in meiner Stimme. Und vielleicht wussten sie, dass ich nicht allein gekommen war.

Einer der Wachen machte einen Anruf. Ich hörte, wie er Charles’ Namen nannte, dann meine Rückkehr meldete. Eine kurze Pause, dann nickte der Wachmann.

„Der Vorsitzende empfängt Sie in seinem Arbeitszimmer“, sagte er, seine Stimme war gepresst.

„Aber allein.“

Ich nickte. Das war genau das, was ich wollte. Eine private Konfrontation, ohne Zeugen, in seinem eigenen Reich.

Ich ging durch die bekannten Flure der Villa, jeder Schritt war ein Akt des Trotzes. Die prunkvolle Einrichtung, die ich einst bewundert hatte, wirkte jetzt hohl und bedrohlich. Jeder Gobelin, jede Statue schien ein dunkles Geheimnis zu bewahren.

Als ich die Tür zu Charles’ Arbeitszimmer erreichte, atmete ich tief durch. Dies war der Ort, an dem alles begonnen hatte, an dem er mich gedemütigt und meine Ehe zerstört hatte. Jetzt würde es enden.

Ich öffnete die schwere Holztür und trat ein. Charles saß an seinem massiven Eichenschreibtisch, wie immer. Sein Blick war kalt und berechnend, aber in seinen Augen lag auch eine Spur von Wut und Anspannung. Er hatte meine Nachricht erhalten.

„Ich wusste, dass Sie kommen würden, Emily“, sagte er, seine Stimme war ruhig, aber scharf wie ein Skalpell.

„Mutig. Oder dumm.“

Ich ging auf den Schreibtisch zu, meine Hände hielten einen kleinen, unauffälligen USB-Stick – Richters Hauptbuch. Ich legte ihn demonstrativ auf den Schreibtisch, direkt vor seine Augen.

„Weder noch, Charles“, erwiderte ich.

„Ich bin hier, um das zu beenden, was Sie begonnen haben.“

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