Chapter 7: Die Falle schnappt zu

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Ihr Verlobter schlug sie bis zur Unkenntlichkeit, aber ihre Tarnung flog auf, als ihr Milliardärs-Chef die ungewöhnlichen Muster der Verletzungen sah und beschloss, sich rächend einzumischen.

Chapter 1: Die Schatten auf ihrem Arm

Chapter 2: Die Spuren des Schattens

Chapter 3: Das leere Versprechen

Chapter 4: Die unsichtbare Mauer

Chapter 5: Die alten Warnungen

Chapter 6: Claras Geständnis

Chapter 7: Die Falle schnappt zu

Chapter 8: Das dunkle Netz

Chapter 9: Die subtile Drohung

Chapter 10: Richters verborgenes Tagebuch

Chapter 11: Die bittere Wahrheit über das Amulett

Chapter 12: Die Entscheidung für den Kampf

Chapter 13: Das forensische Gutachten

Chapter 14: Der Plan für die Gala

Chapter 15: Der Applaus verstummt

Chapter 16: Die Nachbeben der Gerechtigkeit

Chapter 17: Zwei Wochen später: Ein neues Kapitel

Dr. Marius Richter saß in seinem stilvollen Büro, eine Tasse Kräutertee in der Hand, während er die Schlagzeilen über die bevorstehende Wohltätigkeitsgala überflog. Seine Auszeichnung war der Höhepunkt seiner Karriere, und er genoss jeden Moment der öffentlichen Anerkennung. Doch die subtile Aufmerksamkeit von Leopold Graf, die er durch seine Beobachter registriert hatte, störte ihn.

Er wusste, dass Leopold ein mächtiger Mann war, dessen Neugier gefährlich werden konnte. Und Clara war in letzter Zeit unberechenbar gewesen. Er musste jede potenzielle Bedrohung im Keim ersticken.

Er griff zum Telefon und wählte die Nummer von Frau Schmidt, der Gala-Organisatorin. Ihre Eitelkeit und ihre Liebe zur Kontrolle waren Schwachpunkte, die er geschickt auszunutzen wusste.

„Frau Schmidt, wie läuft es mit den letzten Vorbereitungen?“, fragte er mit seiner charmantesten Stimme.

„Exzellent, Herr Doktor!“, antwortete sie, ihre Stimme klang wie stets übertrieben enthusiastisch. „Alles ist perfekt, wir sind absolut im Zeitplan.“

„Wunderbar, wunderbar“, sagte Richter. „Ich rufe Sie eigentlich an, weil ich mir Sorgen mache. Um Clara.“

Frau Schmidts Enthusiasmus ließ merklich nach.

„Clara Weber? Was ist mit ihr?“, fragte sie, eine Spur von Irritation in ihrer Stimme.

„Nun, sie ist in letzter Zeit etwas… nervös“, sagte Richter, wobei er das Wort „nervös“ mit einer beunruhigenden Betonung versah. „Sie wissen ja, ihre schwierige Vergangenheit. Manchmal… neigt sie zu irrationalen Verhaltensweisen.“

Er legte eine kurze Pause ein, um seine Worte wirken zu lassen.

„Ich mache mir Sorgen, dass der Stress der Gala sie überfordert. Und dann diese… Gerüchte.“

Frau Schmidt schnappte hörbar nach Luft.

„Gerüchte? Was für Gerüchte?“, fragte sie, ihre Stimme war nun voller Sorge um den Ruf ihrer Gala.

„Oh, nichts Ernstes, hoffe ich“, sagte Richter. „Aber man munkelt von einer… angeblichen Affäre mit Herrn Graf. Absolut absurd natürlich. Aber bei Claras emotionaler Instabilität… Sie wissen ja.“

Er sprach das Wort „Affäre“ so beiläufig aus, dass es umso schmutziger klang. Es war eine subtile, perfide Grausamkeit: Er verknüpfte Claras wahre Verletzlichkeit mit einer erlogenen Schande, um sie doppelt zu diskreditieren.

Frau Schmidt war empört.

„Eine Affäre? Mit Herrn Graf? Das ist ja unerhört!“, rief sie. „Das könnte die Gala ruinieren! Und den Ruf der Stiftung!“

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