Chapter 17: Die letzte Vorbereitung

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Ihr Bauch bewegte sich in der Leichenhalle — Dann enthüllte ein altes Kassenbuch die dunkle Wahrheit über ihren Bruder und unser Nachkriegserbe

Chapter 1: Die Tote bewegte sich

Chapter 2: Die eilig verschlossene Tür

Chapter 3: Werners kalte Drohung

Chapter 4: Die unsichtbaren Fäden

Chapter 5: Martas Erinnerung

Chapter 6: Das verstaubte Archiv

Chapter 7: Ein Lichtblick im Dunkeln

Chapter 8: Der versteckte Schatz

Chapter 9: Notars Grubers Besuch

Chapter 10: Die Spur des Geldes

Chapter 11: Meiers Entdeckung

Chapter 12: Die Gerüchteküche

Chapter 13: Martas mutige Unterstützung

Chapter 14: Die Verzweiflungstat

Chapter 15: Dr. Richters Geheimnis

Chapter 16: Klaras Geständnis

Chapter 17: Die letzte Vorbereitung

Chapter 18: Die Entlarvung im Amtsgericht

Chapter 19: Der Fall und die Folgen

Chapter 20: Ein neuer Sonntag

Die Anhörung zur Testamentsgültigkeit und zu meiner Zurechnungsfähigkeit stand unmittelbar bevor. Die Spannung war zum Zerreißen gespannt, eine dichte Wolke, die über der Stadt und über meinem Leben hing. Ich traf mich ein letztes Mal mit Dr. Richter und Schwester Klara, um unsere Strategie zu besprechen.

Wir saßen in Dr. Richters Büro, die Akten und Beweismittel auf dem Tisch vor uns ausgebreitet. Das Kassenbuch, Dr. Richters forensischer Bericht, Schwester Klaras detaillierte Aussage – alles war bereit.

Schwester Klara war immer noch blass, aber ihre Augen strahlten eine neue Entschlossenheit aus. Ihr Gewissen hatte sie befreit, und nun war sie bereit, die Wahrheit zu sagen.

„Schwester Klara, Sie sind die wichtigste Zeugin“, sagte Dr. Richter, ihre Stimme war ruhig und professionell.

Sie sah Schwester Klara direkt an, um ihr Mut zu machen.

„Ihre Aussage ist der unwiderlegbare Beweis für Werners direkte Einmischung. Bleiben Sie bei der Wahrheit, egal, wie Werner oder sein Anwalt versuchen werden, Sie zu diskreditieren.“

Schwester Klara nickte fest. Ihre Hände lagen gefaltet im Schoß, aber ihr Blick war entschlossen.

„Ich werde die Wahrheit sagen“, sagte sie.

Ihre Stimme war leise, aber fest. Sie hatte ihre Angst überwunden.

„Ich schulde es Elise.“

Ich spürte eine tiefe Dankbarkeit für diese mutige Frau. Sie riskierte alles für die Gerechtigkeit.

„Herr Becker, Sie werden das Kassenbuch vorlegen“, sagte Dr. Richter zu mir.

Sie legte das alte, vergilbte Buch auf den Tisch. Es war der materielle Beweis für Werners Motiv.

„Lesen Sie die versteckten Seiten laut vor. Die genauen Summen, die Namen, die Daten. Machen Sie es so konkret wie möglich.“

Ich nickte. Ich hatte die Zahlen und Namen auswendig gelernt. Sie waren in mein Gedächtnis eingebrannt.

„Werner wird versuchen, Sie als wahnhaft darzustellen“, fuhr Dr. Richter fort.

Sie sah mich an, ihre Augen waren wachsam. Sie wollte mich auf alles vorbereiten.

„Bleiben Sie ruhig. Lassen Sie sich nicht provozieren. Ihre Ruhe wird Ihre Glaubwürdigkeit stärken.“

Ich atmete tief ein. Ich wusste, dass es schwer werden würde. Aber ich war bereit.

„Ich werde meinen forensischen Bericht vorlegen“, sagte Dr. Richter.

Sie zeigte auf einen Stapel Papier, der mit komplexen medizinischen Begriffen und Diagrammen gefüllt war. Es war der wissenschaftliche Beweis für Werners Manipulation.

„Er wird beweisen, dass Elises Tod vermeidbar gewesen wäre, wenn die Behandlung nicht absichtlich unterlassen worden wäre.“

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